Die Durchblutung:

Bis auf wenige Ausnahmen haben unsere Hunde alle ein dichtes Fell, so dass wir anhand der Haut nichts über die Durchblutung sagen können.
Einzig das Zahnfleisch gibt uns einen aussagekräftigen Wert über die Durchblutungsgeschwindigkeit der Haut, bzw. der Schleimhäute.
Das Zahnfleisch MUSS rosig sein und sich nach einem leichten Druck nach ca. 2-3 Sekunden wieder vollständig rosig färben.
Sollte dies nicht der Fall sein, ist dies ein sehr sicheres Zeichen für eine Durchblutungsstörung, bzw. eine Anämie, die immer einen ernst zu nehmenden Hintergrund hat.
Ursachen können Erkrankungen der blutbildenden Organe sein, aber auch Vergiftungen, oder innere Verletzungen.

Ein Tierarztbesuch ist hier unumgänglich!!!


Vergiftungen:

Vergiftungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Sehr wichtig ist es nun absolute Ruhe zu bewahren und zu versuchen, festzustellen, womit der Hund sich vergiftet hat. Für den Tierarzt sehr wichtig, da er nur so die entsprechenden Gegenmassnahmen einleiten kann und nicht gegen alles Mögliche auf einmal behandeln muss.

Die Symptome einer Vergiftung sind in aller Regel gleich, es kommt zu starkem Erbrechen, übermässigem Speichelfluss, wässrigem Durchfall, Schwindel, Krämpfe und manchmal auch Schleimhautblutungen aus allen Körperöffnungen.

Als E. H. – Massnahme können wir unseren Hund nur beruhigen und beim Stuhlgang und Erbrechen unterstützen.

Keinesfalls geben wir ihm irgendwelche Mittel, die für uns Menschen gedacht sind, diese können im Zweifelsfall alles nur noch verschlimmern.

Wenn möglich, fahren wir unter Voranmeldung und genauer Beschreibung des Giftes und der Symptome nun zum Tierarzt.

Solch ein Transport sollte immer zu zweit stattfinden!!!