Verrenkung / Verstauchung / Zerrung:

Jeder Hund wird sich im Laufe seines Lebens eine dieser Verletzungen zuziehen und es wird in aller Regel ohne jede Bedeutung für sein weiteres Leben bleiben, deshalb möchte ich auch nur kurz auf diese Verletzungen eingehen.
Der Hund wird Schmerzen äussern, und evtl. in seiner Bewegung kurzfristig etwas eingeschränkt sein. Als E.H. – Massnahme sollten wir das Körperglied eingehend nach Fehlstellungen oder Stufen im knöchernden Bereich untersuchen. Können wir nichts feststellen, sollten wir bis zum nächsten Tag die weitere Entwicklung abwarten. 
Hat sich keine Besserung eingestellt, stellen wir den Hund dem Tierarzt vor, der dann sicher mittels Röntgendiagnostik eine weiter Vorgehensweise mit uns besprechen wird.

Schürfwunden / Kratzer / kleine Risse:

Auch diese Verletzungen geben keinen Anlass zu übermässig grosser Sorge, wenn sie nur rein oberflächlicher Natur sind und nur wenig oder gar nicht Bluten. Auch hier können wir getrost abwarten wie sich der Zustand entwickelt.
Unsere Massnahme beschränkt sich auf die Reinigung und Abdeckung der Wunde mittels eines Wundverbandes oder besser eines speziellen Wundpuders oder einer Wundsalbe.
Zur Reinigung können wir Wasserstoffsuperoxyd 3%ig
Zur Desinfektion Kodanspray farblos für Kinder
nehmen. Am Besten beim nächsten Besuch den Tierarzt fragen was er so empfiehlt.

Prellungen / Blutergüsse (Hämatome):

Diese Verletzungen sind von uns fast nie zu bemerken und stören, wenn sie in einem normalen Rahmen bleiben, den Hund auch nicht. Sie entstehen fast immer beim Spielen und Toben und werden eigentlich selbst vom Hund so gut wie nie länger als wenige Sekunden registriert. Erst wenn wir ihn dann abends bürsten, bemerken wir eine Beule auf der Haut, die ihm weh tut, wenn wir mit der Bürste darüber fahren. 
Wenn es nicht gerade eine riesige Beule ist, dann sollten wir sie einfach nur die nächsten Tage beobachten und ansonsten ignorieren.